HAW HAMBURG Department Design
Vorlesungsverzeichnis
HAW HAMBURGHAW HAMBURG Department Design Vorlesungsverzeichnis

Mirjam Schaub

Prof. Dr. Schaub, Mirjam

Professorin für Ästhetik und Kulturphilosophie
(01.03.2017–28.02.2022 im Sonderurlaub zur Wahrnehmung einer befristeten Professur für Philosophie an der Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle)

Professorales Mitglied im künstlerisch-wissenschaftlichen Graduiertenkolleg "Performing Citizenship" unter Federführung der HafenCity University (HCU) Hamburg (1/2015–12/2017)

Mitglied im Forschungsausschuss DMI (SoSe 2013–WS 2016/17)
Mitglied im Studienreformausschuss des Dept. Design (SoSe 2013–WS 2016/17)
stellvert. Mitglied im Fakultätsrat DMI (SoSe 2015–WS 2016/17)
Fachgruppenleiterin Theorie am Dept. Design (SoSe 2015–SoSe 2016)
Departmentleiterin Design und Prodekanin DMI (SoSe 2013-WS 2013/14)

Gutachterin der Alexander von Humboldt Stiftung (AvH)
Gutachterin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
Gutachterin des Schweizer Nationalfonds (SNF)
Gutachterin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
Erstgutachterin für Promotionen am Institut für Philosophie der FU Berlin
Externe Promotionsgutachterin, u.a. für die Kingston University, Kingston upon Thames, United Kingdom
Gastdozentin der Studienstiftung des Deutschen Volkes

Mail:
mirjam.schaub@haw-hamburg.de
Web:
https://www.burg-halle.de/hochschule/information/personen/p/mirjam-schaub/
Sprechzeiten:
n.V.

Vom 1. März 2017 bis 28. Februar 2022 bin ich an der HAW beurlaubt, um eine befristete Professur für Philosophie an der Kunsthochschule BURG GIEBICHENSTEIN in Halle an der Saale wahrzunehmen. Meine Doktorandinnen an der HCU im Rahmen des künstlerisch-wissenschaftlichen Graduiertenkollegs "Performing-Citizenship" betreue ich weiter für das Department Design der HAW. Meine HAW-Mail bleibt aktiv. Alternativ erreichen Sie mich unter: schaub@burg-halle.de 

MIRJAM SCHAUB (Jg. 1970) ist promovierte & habilitierte Philosophin, außerdem ausgebildete Journalistin. Sie hat drei Kinder und lebt in Berlin. Seit September 2012 ist sie Professorin an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg. 1989–1995 Studium der Philosophie, Politikwissenschaften und Psychologie in Münster, München (LMU), Berlin (FU), Paris (Sorbonne I), anschließend 1996 Besuch einer Summerschool zur Drehbuchentwicklung in Los Angeles (UCLA). Studienbegleitende Ausbildung zur Redakteurin an der Deutschen Journalistenschule (DJS) München (1990–1994 jeweils in den Semesterferien). Seit 1991 Arbeit als freie Kritikerin für taz, Freitag, ZEIT, FAZ (Feuilleton), Autorin von Fernsehbeiträgen für ZDF (Aspekte), Publikation in divers. Kunstkatalogen. Promotion über Gilles Deleuzes Zeit- und Filmphilosophie 2001, Habilitation über den Beispielgebrauch in Philosophie und Ästhetik 2009. Wissenschaftliche Mitarbeiterin (1995–2001) und wissenschaftliche Assistentin (2004–2009) am Institut für Philosophie der FU Berlin, Postdoktorandin am Graduiertenkolleg "Körper-Inszenierungen" (2001–2003) am Institut für Theaterwissenschaften der FU. Forschungsaufenthalte am Maison des Sciences de l'Homme (MSH) in Paris (2003) sowie am Institute for Advanced Studies in the Humanities (IASH) der University of Edinburgh (4/2009–9/2010) mit der Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Gastprofessuren in Philosophie an der FU Berlin (9/2010–8/2011 sowie der TU Dresden (10/2011–3/2012), Professur für Philosophie (auf Zeit) an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle (3/2017–2/2022).

AKTUELLE PROJEKTE: Maximierung als verordneter Exzess? Kapitalismus am Limit (zs. mit Rafael Dernbach und Bernhard Fischer-Appelt) // Innige Kälte: das Unpersönliche des Affekts (Essay) // Webfehler in der Textur apokalyptischer Narrative (Forschungsfreisemester WS 2021/22) // Ecomania. Die unerträgliche Leichtigkeit der Verschwörung. Mystery Fiction mit Umberto Eco (Treatment-Entwicklung einer 6-teiligen Serie für die Produktionsfirma C-Films in Zürich)

ZEITSCHRIFTENBEITRÄGE (Auswahl): Stop Painting. Zu der von Peter Fischli kuratierten Ausstellung in der Fondazione Prada in Venedig, in: Texte zur Kunst, hg. von Isabelle Graw, Dezember 2021, 138-141. https://www.textezurkunst.de/1

Lucretia in the Writings of Augustine and Leibniz. A Complicated Philosophical Case Study that never wished to serve as an Example, in: Michela Summa und Karl Mertens (Hgg.), Exemplarity: A pattern of thought for aesthetic cognition, in: Sonderausgabe der Zeitschrift “Discipline Filosofiche”, Bd. XXXI, 1, 2021, S. 159–178. http://www.disciplinefilosofiche.it/en/discipline-filosofiche-xxxi-1-2021-esemplarita-un-modello-di-pensiero-per-la-conoscenza-estetica-a-cura-di-michela-summa-e-karl-mertens/

Apocalypse reloaded. Erkenntnis und dann Untergang: eine ungebrochene Sehnsucht, In: Sonderheft der Philosophischen Rundschau (PhR), Heft 67 (2020), hg. von Martin Gessmann et al., Mohr Siebeck, 2020, S. 146–157.

1 + 1 = 3. Die Konjunktion zählt mit. Zeitgenössische Theorien des Ästhetischen, in: Philosophische Rundschau, Nr. 63, hg. von Martin Gessmann u.a., Stuttgart: Mohr Siebeck, 2017, S. 316–353.

Der Denker und seine Erscheinung. Das ‘Auto-Icon’ als Theorievehikel sowie Jeremy Bentham als endurance artist, in: Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft (ZÄK), hg. von Joseph Früchtl und Maria Moog-Grünwald, in dem Sonderheft: ‘Zur-Erscheinung-Kommen.’ Bildlichkeit als theoretischer Prozess. Ediert von Anne Eusterschulte, Catherine Newmark, Wiebke-Marie Stock, Hamburg: Meiner 2016, 207–222.

Die Krux des Sinnlichen aus philosophischer Sicht – und die Folgen für die Ästhetik. In: Philosophisches Jahrbuch, Heft II/2015 (122. Jg.), hg. von der Görres-Gesellschaft, Freiburg: Alber 2015, S. 387–404.

KATALOGTEXTE (Auswahl): Goethes Faust & Gounods Gretchen. Reinhard von der Thannens Inszenierung des Faust bei den Salzburger Festspielen, in: Programmheft, Salzburg 2016, dt. 16–37; engl. 38–60.

Carnal stereophony in a hologram. On Dominique Gonzalez-Foerster’s »Opera (QM.15)«, in: Eva Ebersberger (Hg.): The Collection Book, Berlin: Sternberg Press 2019, 390–399.

Olafur Eliasson: Baroque, Baroque, hg v. Daniela Zyman (Thyssen-Bornemisza Art Contempory) und dem Belvedere/Wien: Sternfeld Press 2015, darin: "Baroque Purism: Mirrors as Elementary Optical Machines in the Work of Olafur Eliasson" (engl./dt.), S. 62–107.

TRIVIA: Die suggestive Kraft des Beispiels. Argumente vs. Vorstellungskräfte in der Philosophie. Catherine Newmark (Moderation) im Gespräch mit Mirjam Schaub, in der Sendung »Sein und Streit«, 31. Oktober 2021, 13:05-13:30 https://www.deutschlandfunkkultur.de/argumente-versus-bilder-in-der-philosophie-die-suggestive.2162.de.html?dram:article_id=504904

"Leibniz ist definitiv mehr Pop als Heidegger". Ein Gespräch mit Rebekka Reinhard und Thomas Vasek über den Zusammenhang von Radikalität und Popkultur im Philosophie Magazin HOHE LUFT, Nr. 2/2016, S. 84–89.

 Wie radikal ist Popkultur? Beitrag für das „Forschungsquartett“ von Konstantin Kumpfmüller für den Sender detektor.fm vom 15. November 2016  https://detektor.fm/wissen/forschungsquartett-radikalitaet-und-pop

MONOGRAPHIEN
1. Radikalität. Eine andere Geschichte der Popkultur. Ca. 400 S., Verlag noch offen. Herbst 2022 (geplant) 

2. Terror und Theorie. Ästhetik und Interessen der 1968er. Ca. 200 S., Verlag noch offen. Frühjahr 2023 (geplant) 

3. Das Singuläre und das Exemplarische. Zu Logik und Praxis der Beispiele in Philosophie und Ästhetik. Mit zahlreichen Abbildungen, 464 Seiten, 38  Abb., Zürich/Berlin: diaphanes, 2010. https://www.burg-halle.de/hochschule/information/personen/?tx_nnbuhaarticlesandpersons_persons%5Barticle%5D=11004&cHash=20021f5fc1166deb8d4fe610ba1c65c0

4. Bilder aus dem Off. Zum philosophischen Stand der Kinotheorie, Bd. 4 der Reihe „Serie moderner Film“ hrsg. von Lorenz Engell und Oliver Fahle, 150 Seiten, Weimar: Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften (vdg), 2005. https://asw-verlage.de/getmedia.php/_media/201407/11593v0-orig.pdf

5. Gilles Deleuze im Kino: Das Sichtbare und das Sagbare, mit 30 Abbildungen, 312 Seiten, München: Wilhelm Fink Verlag, 2003. (2. Auflage Herbst 2006) https://www.burg-halle.de/kunst/wissenschaften/kunstwissenschaften/studienarbeiten/project/gilles-deleuze-im-kino-das-sichtbare-und-das-sagbare/

6. Gilles Deleuze im Wunderland: Zeit- als Ereignisphilosophie, mit 6 Abbildungen, 296 Seiten, München: Wilhelm Fink Verlag, 2003. https://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb00052661_00001.html

ARTIST BOOK
Janet Cardiff. The Walk-Book. Mit einer CD der Künstlerin, hrsg. von Thyssen-Bornemisza Art Contemporary (T-B A 21), 344 Seiten, Köln: Walther König, 2005. https://cardiffmiller.com/publications/janet-cardiff-the-walk-book/ or: https://www.burg-halle.de/kunst/wissenschaften/kunstwissenschaften/studienarbeiten/project/janet-cardiff-the-walk-book/

HERAUSGEBERSCHAFTEN
1.  Performing Citizenship. Bodies, Agencies, Limitations. Edited by Paula Hildebrandt, Sibylle Peters, Mirjam Schaub, Kathrin Wildner and Gesa Ziemer, London: Palgrave/Macmillan, 2018, 318 Seiten. https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-319-97502-3 (Open Access)

2. The Beauty of Theory. Zu Ästhetik und Affektökonomie von Theoriebildung. Hg. zusammen mit Joachim Küpper, Markus Rautzenberg und Regine Strätling. München: Fink 2013, 258 Seiten, zahlreiche Abb.

3. Drehmomente. Digitale Festschrift für Sybille Krämer, hg. von Werner Kogge, Alice Lagaay, David Lauer, Simone Mahrenholz, Mirjam Schaub und Juliane Schiffers. Veröffentlicht unter: http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/v/drehmomente/

4. Grausamkeit und Metaphysik. Figuren der Überschreitung in der abendländischen Kultur. Alleinige Herausgeberin, 420 Seiten, Bielefeld: transcript 2009. https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/14862

5. Ansteckung. Zur Körperlichkeit eines ästhetischen Prinzips. Hrsg. zs. mit Nicola Suthor und Erika Fischer-Lichte, 436 S., Paderborn: Fink 2005.

5 Kurse werden angezeigt.

KURS T

SoSe22

Di, 08:15 – 10:30

A125 , Digital

+ Merkliste

BA Kolleg (Prof. Dr. Mirjam Schaub)

Theorie Kolleg BA | Prof. Dr. Schaub, M. | Illu BA, KoDe BA, Textil, Kostüm, Mode | 7. Semester

Wie kann künstlerische Forschung in unserer Studiengängen gelingen und wie genügt die eigene BA-Arbeit trotz eines subjektiven Faktors wissenschaftlichen Maßstäben?

KURS T

SoSe22

Mo, 11:30 – 13:45

A218 (Aula)

+ Merkliste

Krypto-Kunst, CryptoKitten, the Bored Ape Yacht Club, NFT … Neue Ökonomien & ihre Philosophien

Theorie BA, Theorie MA | Prof. Dr. Schaub, M. | KoDe BA, Textil, Illu BA, MA, Mode, Kostüm | Bachelor (1.-7. Semester) und Master

Was treibt diese neuen Ökonomien an? Welche Ästhetiken machen sich breit? Wie unterscheiden sie sich von den alten? Worin bestehen die Zumutungen des Designs, worin die Chancen für das philosophische Denken? Mit welcher Form des Begehrens haben wir es hier zu tun?

KURS T

SoSe22

Mo, 09:00 – 11:15

A125

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MA Kolleg (Prof. Dr. Mirjam Schaub)

Theorie Kolleg MA | Prof. Dr. Schaub, M. | MA | Master

Wie kann künstlerische Forschung in unseren Studiengängen gelingen? Wie genügt die eigene MA-Arbeit trotz eines subjektiven Faktors wissenschaftlichen Maßstäben?

KURS T

SoSe22

Di, 13:45 – 16:00

A218 (Aula) , Digital

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Umberto Eco: Handreichung für Verschwörungen?

Theorie BA, Theorie MA | Prof. Dr. Schaub, M. | KoDe BA, Textil, Illu BA, MA, Mode, Kostüm | Bachelor (1.-7. Semester) und Master

Verschwörungsmythen sind in sich widersprüchliche Kontroll- und Entlastungsphantasien, die ultimative Rechtfertigung versprechen für alles, was im Argen liegt.

KURS T

SoSe22

Di, 10:45 – 13:00

A218 (Aula) , Digital

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Vorlesung: Radikalität, Eine andere Geschichte der Popkultur

Theorie BA, Theorie MA | Prof. Dr. Schaub, M. | KoDe BA, Textil, Illu BA, MA, Mode, Kostüm | Bachelor (1.-7. Semester) und Master

Radikalität ist unter dem Schutz von Anonymität, besonders also unter den medialen Bedingungen des digitalen Zeitalters, nicht länger eine Angelegenheit von unverbesserlichen Exzentrikern. Vielmehr ist die radikale Attitüde zur Signatur des alltäglichen Verhaltens inmitten der Popkultur geworden.