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On Becoming a Filter / Escape the Sandbox

Dieser Kurs besteht aus zwei Kursen. Einem Design- und einem Laborkurs. Wir nähern uns dem Thema Web(sites) aus zwei Perspektiven – einer eher inhaltlichen und einer eher technischen. Aus diesem Grund ist die Teilnahme an beiden Kursen verpflichtend (und sinnvoll).

On Becoming a Filter

It used to be that when you communicated with someone the person you were communicating with was as important as the information. Now on the internet, the person isn't important at all. – Lawrence Krauss

Das Netz ist voller Informationen, was nicht zwingend etwas Schlechtes ist. Wir mögen das sehr. Das bringt aber natürlich auch Probleme mit sich: Information is not knowledge – man kann sich auf die Richtigkeit von Informationen im Netz nicht so ohne Weiteres verlassen.

Wir wollen uns aber mit euch genau in diesen Ecken des Netzes rumtreiben. Da, wo das Potenzial im Rabbithole verloren zu gehen, extrem groß ist. Wir wollen die Chance nutzen, eine einigermaßen große Gruppe zu sein, um Wissen zu sammeln, aufzubereiten, in Form und vor allem ins Web zu bringen. Wir müssen also einen Umgang mit diesem Problem finden.

Lawrence Krauss sagt, wir müssen unser eigener Filter werden, um die Richtigkeit und Relevanz von Informationen im Web zu kontrollieren, denn dieser wird mit der Information nicht mitgeliefert. Cool, aber wie wird man sein eigener Filter?

Vielleicht ja, in dem wir uns selber – als Person mit dem, was uns interessiert und was wir erlebt haben – zwischen die Information und ihre (mögliche) Un-/Richtigkeit stellen. Das meint nicht, dass wir plötzlich allem gegenüber unkritisch sein dürfen und alles erlaubt ist. Das meint vor dem Hintergrund einer Sammlung viel eher, dass es eine Ebene erfahrungsbasierten, scheinbar beiläufigen Wissens gibt. Nur mit diesem impliziten Wissen, ist auch die Sammlung kohärent.

Escape the Sandbox

“What is a website, anyway?” It’s easy to forget. Today there are millions of ways to make a website, and the abundance is daunting. But at its core, a website is still the same as ever before: A website is a file or bundle of files living on a server somewhere. – Laurel Schwulst

Eine Webseite bauen kann heute jede*r. Irgendwo schnell einen Account machen, die Liste an verfügbaren Templates nach free filtern und in null Komma nichts hat man eine Seite. Zugegeben, das ist eine sehr designferne Perspektive – und eher der Worst Case. Aber selbst wenn man sich selber aus diesem Sumpf ziehen möchte, sich ein bisschen HTML, CSS und vielleicht Javascript beibringt, sind die Tools und Seiten, mit und auf denen man genau das tun kann, oftmals Sandboxes – also hermetisch abgeriegelte Umgebungen. Das ist für das Erlernen der Basics zwar sinnvoll, aber wie aus meinen HTML- und CSS-Dateien dann eine richtige Seite im richtigen Web wird, weiß ich dann immer noch nicht.

Was also für viele bleibt ist die Frage: What’s a website, anyway?

Diese Frage wollen wir mit euch und für euch beantworten. Zumindest ein wenig. Und auch wenn wir das in diesem Text hier zum Teil schon getan haben – denn oben steht ja A website is a file or bundle of files living on a server somewhere –, bleibt ja immer noch zu klären, was das meint und vor allem, wie diese bundle of files auf den Server kommt.

Wir feiern also gemeinsam die Einfachheit von Webseiten. Einfachheit im Sinne von All you need is ein Server, eine index.html, eine gute Idee und relevante Inhalte.

Anmerkung

Kursvorstellung & Einschreibung gemeinsam mit Laborkurs: Freitag, 1. 4. um 10:00 Uhr unter folgendem Link → Online Kursvorstellung

Weitere Informationen zum Einschreiben in die Kurse findet Ihr unter folgendem Link → Einschreibeverfahren

Der Kurs wird zusammen mit dem Laborkurs (LAB) angeboten. Die Teilnahme an beiden Kursen ist verpflichtend.

LAB: Freitag 10:00

Design: Freitag 14:30

Der Kurs ist Bestandteil des Forschungsprojekts → Play the System.