DAS DEPARTMENT DESIGN


Mirjam Schaub

Prof. Dr. Schaub, Mirjam

Professorin für Philosophie, Ästhetik und Kulturtheorie

Professorales Mitglied im künstlerisch-wissenschaftlichen Graduiertenkolleg "Performing Citizenship" unter Federführung der HafenCity University (HCU) Hamburg (seit Jan. 2015)

Mitglied im Forschungsausschuss DMI (seit SoSe 2013)
Mitglied im Studienreformausschuss des Dept. Design (seit SoSe 2013)
stellvert. Mitglied im Fakultätsrat DMI (seit SoSe 2015)
ehem. Fachgruppenleiterin Theorie am Dept. Design (SoSe 2015–SoSe 2016)
ehem. Departmentleiterin Design und Prodekanin DMI (SoSe 2013-WS 2013/14)

Humboldtianerin und damit
Gutachterin der Alexander von Humboldt Stiftung (AvH) für das Fach Philosophie
Gutachterin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für das Fach Philosophie
Erstgutachterin für das Fach Philosophie (Promotionen) an der FU Berlin (noch bis 8/2015)
Gastdozentin der Studienstiftung des Deutschen Volkes

Telefon (dienstlich):
(040) 42875 - 4648
Telefon (privat):
(030) 23 63 17 55
Mail:
mirjam.schaub@haw-hamburg.de
Web:
http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we01/mitarbeiter/pd_apl_hon/schaub/index.html
Räume:
A106, A106

Im Wintersemester 2016/17 habe ich ein Forschungssemester, so dass keine Lehranstaltungen stattfinden.

Vom 2. bis 4. November 2016 findet im Fundus Theater Hamburg sowie in der HCU der Jahreskongress des kooperativen Graduiertenkollegs "Performing Citizenship" mit vielen interessanten Vorträgen, u.a. mit Nikita Dhawan, statt. Die Studierenden des Department Design sind dazu herzlich eingeladen! Das genaue Programm findet Ihr hier: wym-1477319632372

Außerdem findet vom 2. bis 6 November 2016 am ZKM in Karlsruhe die internationale Konferenz für Philosophie und Film:  "the real of reality" statt. Näheres findet Ihr hier: wym-1477320337729

Mirjam Schaub, Prof. Dr. phil. habil., seit 2012 Professorin an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg, 1989–1995 Studium der Philosophie, Politikwissenschaften und Psychologie in Münster, München (LMU), Berlin (FU), Paris (Sorbonne I) sowie Besuch einer Summerschool zur Drehbuchentwicklung in Los Angeles (UCLA). Studienbegleitende Ausbildung zur Redakteurin an der Deutschen Journalistenschule (DJS) München (1990–1994). Seit 1991 Arbeit als freie Kritikerin für taz, Freitag, ZEIT, FAZ (Feuilleton), Autorin von Fernsehbeiträgen für ZDF (Aspekte), Publikation in divers. Kunstkatalogen. Promotion über Gilles Deleuzes Zeit- und Filmphilosophie 2001, Habilitation über den Beispielgebrauch in Philosophie und Ästhetik 2009. Wissenschaftliche Mitarbeiterin (1995–2001) und wissenschaftliche Assistentin (2004–2009) am Institut für Philosophie der FU Berlin, Postdoktorandin am Graduiertenkolleg "Körper-Inszenierungen" (2001–2003) am Institut für Theaterwissenschaften der FU. Forschungsaufenthalte am Maison des Sciences de l'Homme (MSH) in Paris (2003) sowie am Institute for Advanced Studies in the Humanities (IASH) der University of Edinburgh (4/2009–9/2010) mit der Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Gastprofessuren in Philosophie an der FU Berlin (9/2010–8/2011 sowie der TU Dresden (10/2011–3/2012).

Aktuelle Forschungsinteressen: Radikalität als Angriff auf die symbolische Ordnung sowie die Theorie-Praxis-Lücke, künstlerische Forschung sowie philosophische Kunstraumforschung. Kunst als Heuristik der Philosophie

Monographie (in Planung): (avisiert bei Palgrave in der Reihe performance philosophy): Performing Radicality – An Untold history of Pop Culture, ausgehend von der Idee eines latent radikalen Zugs der Popkultur, der spätestens mit Jeremy Benthams ‘Auto-Icon’ (1832) manifest und die Kategorie des Gebrauchs ubiquitär werden lässt.

Aktueller Kunstkatalog: Olafur Eliasson: Baroque, Baroque, hg v. Daniela Zyman (Thyssen-Bornemisza Art Contempory) und dem Belvedere/Wien: Sternfeld Press 2015, darin: "Baroque Purism: Mirrors as Elementary Optical Machines in the Work of Olafur Eliasson" (engl./dt.), S. 62–107.

Trivia: "Leibniz ist definitiv mehr Pop als Heidegger". Ein Gespräch mit Rebekka Reinhard und Thomas Vasek über den Zusammenhang von Radikalität und Popkultur im Philosophie Magazin HOHE LUFT, Nr. 2/2016, S. 84–89.

Publikationen (Auswahl):
Monographien:

1.     Das Singuläre und das Exemplarische. Zu Logik und Praxis der Beispiele in Philosophie und Ästhetik. Mit zahlreichen Abbildungen, 464 Seiten, 38  Abb., Zürich/Berlin: diaphanes, 2010.
2.      Bilder aus dem Off. Zum philosophischen Stand der Kinotheorie, Bd. 4 der Reihe „Serie moderner Film“ hrsg. von Lorenz Engell und Oliver Fahle, 150 Seiten, Weimar: Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften (vdg), 2005.
3.      Gilles Deleuze im Kino: Das Sichtbare und das Sagbare, mit 30 Abbildungen, 312 Seiten, München: Wilhelm Fink Verlag, 2003. (2. Auflage Herbst 2006)
4.     Gilles Deleuze im Wunderland: Zeit- als Ereignisphilosophie, mit 6 Abbildungen, 296 Seiten, München: Wilhelm Fink Verlag, 2003.

Künstlerbuch:
Janet Cardiff. The Walk-Book. Mit einer CD der Künstlerin, hrsg. von Thyssen-Bornemisza Art Contemporary (T-B A 21), 344 Seiten, Köln: Walther König, 2005.

Herausgeberschaften:
1.          The Beauty of Theory. Zu Ästhetik und Affektökonomie von Theoriebildung. Hg. zusammen mit Joachim Küpper, Markus Rautzenberg und Regine Strätling. München: Fink 2013, 258 Seiten, zahlreiche Abb.
2.          Drehmomente. Digitale Festschrift für Sybille Krämer, hg. von Werner Kogge, Alice Lagaay, David Lauer, Simone Mahrenholz, Mirjam Schaub und Juliane Schiffers. Veröffentlicht unter: http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/v/drehmomente/
3.          Grausamkeit und Metaphysik. Figuren der Überschreitung in der abendländischen Kultur. Alleinige Herausgeberin, 420 Seiten, Bielefeld: transcript 2009.
4.          Ansteckung. Zur Körperlichkeit eines ästhetischen Prinzips. Hrsg. zs. mit Nicola Suthor und Erika Fischer-Lichte, 436 S., Paderborn: Fink 2005.