DAS DEPARTMENT DESIGN



Modulprüfung BA 1 & 2

A. Abschluss der Module, die kein Bestandteil der Modulprüfungen sind

Theorie
Sämtliche Module der Modulgruppe Theorie schließen grundsätzlich mit einer benoteten Prüfungsleistung (PL) ab. Das heißt, diese Module sind in sich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheiten. Sie sind nicht Bestandteil der Modulprüfungen. Auf dem Studiennachweis (Schein) ist von den Lehrenden anzukreuzen: Prüfungsleistung (benotet). Die jeweiligen Credits und die Note sind einzutragen.

Labore und Werkstätten
Sämtliche Module der Modulgruppe Labore und Werkstätten enden mit einer unbenoteten Studienleistung (SL). Das heißt, diese Module sind in sich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheiten, die in ihrem Rahmen geforderte Leistung muss von den Studierenden erfolgreich abgeschlossen werden. Es findet keine Benotung statt. Sie sind nicht Bestandteil der Modulprüfungen. Die entstandenen Arbeiten können jedoch in der Modulprüfung gezeigt werden, um der Prüfungskommission einen Eindruck der künstlerischen Gesamtleistung zu geben. Auf dem Studiennachweis (Schein) ist von den Lehrenden anzukreuzen: Prüfungsleistung (unbenotet). Die jeweiligen Credits und die Note sind einzutragen.

B. Abschluss der Module, die Bestandteil der Modulprüfungen sind

Kunst und Design
Sämtliche Module der Modulgruppen Kunst und Design sind Bestandteil der Modulprüfungen. Sie schließen mit einer zweistufigen Prüfungsleistung (PL) ab.
Das heißt, die Studierenden müssen am Ende jedes Semesters die entsprechenden Module erfolgreich bestehen. Auf dem Studiennachweis (Schein) ist von den Lehrenden anzukreuzen: Prüfungsleistung (benotet). Die jeweiligen Credits sind einzutragen. Die Note wird jedoch erst in den Modulprüfungen gegeben und eingetragen. Dem künstlerischen Modul creative writing kommt eine Sonderrolle zu, siehe H. Benotung.

C. Ablauf der Modulprüfungen

Die Modulprüfungen sind Benotungsprüfungen bereits bestandener Module. Jeweils frühestens nach Abschluss des 3. und des 6. Semesters erfolgt die Benotung der Module aus Design und Kunst in den Studiengängen Kommunikationsdesign und Illustration. Alle Pflichtmodule des Basisjahres des ersten und zweiten Semesters sowie das Pflichtmodul Typographie Basis für Studierende der Illustration im zweiten bzw. dritten Semester müssen bis zur ersten Prüfung absolviert sein. Zwischen den beiden Modulprüfungen müssen mindestens zwei Semester liegen. Ein wesentlicher Aspekt der Modulprüfungen ist, die einzelnen Arbeiten im Kontext der künstlerischen Gesamtleistung der/des Studierenden zu bewerten. Welche konkreten Module zur jeweiligen Modulprüfung eingereicht werden, entscheidet jede/jeder Studentin/Student eigenverantwortlich. Die Einreichung sollte zeitnah nach dem Bestehen eines Moduls erfolgen.

Das Besondere bei Kommunikationsdesign besteht darin, dass die Studierenden die Arbeiten in ihrer Mappen der Prüfungskommission präsentieren.
Die Studierenden reichen die Arbeiten der bestandenen Module aus den Modulgruppen Kunst und Design in Form einer Mappe ein.

Für Kommunikationsdesign gilt:
Zur ersten Prüfung dürfen höchstens 10 Module aus den Bereichen Kunst und Design eingereicht werden (im Basisjahr gelten zwei Kurse im Design die jeweils über ein halbes Semester gehen als ein Modul). Zur zweiten Prüfung müssen mindestens 4 Module aus den Bereichen Kunst und Design eingereicht werden.

Für Illustration gilt:
Zur ersten Prüfung dürfen höchstens 11 Module aus den Bereichen Kunst und Design eingereicht werden. Zur zweiten Prüfung müssen mindestens 4 Module aus den Bereichen Kunst und Design
eingereicht werden.

D. Mappe

Die Inhalte der Mappe (Format maximal 70 x 100 cm ) werden von den Studierenden modulbezogen nach freier Auswahl zusammengestellt. 
Es ist ihnen somit möglich, persönliche künstlerisch-gestalterische Schwerpunkte zu setzen (Angaben zu Studienschwerpunkten siehe Anmeldeformular). Jedes zu bewertende Modul ist mit einer speziellen Umhüllung (d. h. in Form einer Teilmappe) in die Gesamtmappe zu legen. Jede Teilmappe ist mit dem Modulnamen (aus Kunst bzw. Design), dem künstlerisch-gestalterischen Schwerpunkt (Begriffe siehe Anmeldeformular), dem Kursthema (siehe Vorlesungsverzeichnis) sowie dem Namen des Studierenden zu versehen. Die Mappe muss jedes Modul angemessen präsentieren, sie sollte nicht weniger als fünf Arbeiten umfassen, ausgenommen Aufgabenstellungen, bei denen weniger als 5 Arbeiten entstehen. Serien gelten in der Regel als eine Arbeit. Kurse, in denen sehr viele Ergebnisse entstehen, wie z.B. Aktzeichnen, sollten mit ca. 20 Arbeiten dokumentiert werden. Durch Anzahl und Auswahl der Arbeiten zeigt die/der Studierende ihren / seinen Studienschwerpunkt. Erwünscht sind auch Skizzen und Vorarbeiten, die den Entwicklungsweg verdeutlichen. Die Arbeiten sind als Originale in die Mappe zu legen. Sie können als Ausdruck eingereicht werden, falls das Mappenmaß von 70 x 100 cm überschritten wird.
Filme / Animationen sind auf DVD oder USB-Stick im Quicktime-Format zu dokumentieren. Zudem muss zu jedem eingereichten Film mindestens ein Blatt mit Einzelbildern aus dem Film als Storyboard der Mappe beigelegt werden. Interaktive Anwendungen müssen ebenso auf DVD oder CD oder USB-Stick dokumentiert und mindestens 5 Screenshots auf Blättern beigelegt werden.

E. Dokumentation

Sämtliche Inhalte der Mappe sind von den Studierenden in Form einer DVD oder USB-Stick zu dokumentieren. Diese Dokumentation ist mit dem Namen, dem Studiengang, dem Semester sowie dem Abgabedatum zu versehen und der Mappe hinzuzufügen. Diese Dokumentation verbleibt nach Beendigung der Prüfung im Department.

F. Anmeldung

Die Anmeldung zu den Modulprüfungen erfolgt mit der Abgabe von den Studiennachweisen (Scheinheft) mit den zu benotenden Scheinen, sortiert nach den Modulgruppen in der Reihenfolge der Semester, sowie das von der / dem Studierenden ausgefüllte Anmeldeformular im Fakultätsservicebüro in der vorletzten Woche der vorlesungsfreien Zeit. Die Abgabe der Mappe und DVD/CD/USB-Stick erfolgt am letzten Freitag der vorlesungsfreien Zeit des Sommersemesters bzw. Wintersemesters von 9 Uhr bis 16 Uhr. Das Besondere bei Kommunikationsdesign besteht darin, dass die / der Studierende bei Abgabe der Mappe einen Prüfungstermin in der darauffolgenden Woche erhält. Die für Illustration und Kommunikationsdesign jeweils unterschiedlichen, auszufüllenden Formulare sind unter studieninformationen/prüfungen/ als digital ausfüllbares PDF-Dokument verfügbar.

G. Prüfungen und Formalien

Der Prüfungszeitraum ist jeweils die erste Woche der Vorlesungszeit des Sommersemesters bzw. Wintersemesters. Der Prüfungsraum weist einen Beamer bzw. einen Rechner mit großem Bildschirm auf. In diesem Raum findet auch die Abgabe der Mappen durch die Studierenden statt. Studentische Hilfskräfte überprüfen, ob die Dokumentations-DVD jeweils vorhanden ist. Die Prüfer/innen kommen aus den Modulgruppen Design (mindestens zwei Prüfer/innen) und Kunst (mindestens ein/e Prüfer/in). Optional und beratend können jeweils ein/e Prüfer/in aus der Modulgruppe Theorie und aus der Gruppe der akademischen Mitarbeiter/innen teilnehmen. Die Fachgruppen Kommunikationsdesign und Illustration schlagen dem Prüfungsausschuss die Prüfer/innen vor. Das Prüfungs- und Lehrveranstaltungsmanagement führt für jede/n Studierende/n eine Liste, auf der sämtliche Module verzeichnet sind (Modulliste), die sie / er bis zur BA-Prüfung bestehen muss. Die Anmeldeformulare erhält das Prüfungs- und Lehrveranstaltungsmanagement. Sie werden mit der studierendenbezogenen Modulliste der analogen Akte jeder / jedes Studierenden zugeordnet. Anhand der Studiennachweise (Scheinheft) kreuzt der / die Vorsitzende des PA an, welche Module jeweils zur Benotung eingereicht wurden. 
Zur Prüfung gehen sämtliche Anmeldeformulare und Studiennachweise (Scheinhefte) an die Prüfungskommission. Sie trägt die Noten in die Studiennachweise (Scheinhefte) ein. Auf dem Anmeldeformular werden nach Abschluss der Modulprüfungen vom Prüfungs- und Lehrveranstaltungsmanagement und der/dem Vorsitzenden des PA (Gegenkontrolle) die entsprechenden Noten eingetragen.

H. Benotung

Die Benotung der in den Mappen enthaltenen Arbeiten erfolgt anhand des § 16 der Allgemeinen Prüfungs- und Studienordnung für künstlerische Studiengänge an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.
Da es sich bei den Modulprüfungen primär um die Benotung einer künstlerisch-gestalterischen Gesamtleistung handelt, ist anzustreben, dass die Prüferinnen und Prüfer für die ihnen vorgelegten Arbeiten eine gemeinsame Note finden, die dann auf sämtlichen Scheinen der jeweiligen Modulgruppen eingetragen wird. Sollten sich die Prüferinnen und Prüfer auf keine gemeinsame Note einigen (z.  B. bei großen Qualitätsschwankungen), ist es ihnen auch möglich, einzelne Module zu benoten. In solch einem Fall wird ausgehend von den Einzelnoten eine Durchschnittsnote errechnet. In Rücksprache mit der / dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses Illustration / Kommunikationsdesign sind in bestimmten eng begrenzten Fällen Sonderregelungen möglich: beispielsweise wenn Studierende für ein Stipendium o.  ä. vor Beginn der Mappenprüfung benotete Studiennachweise benötigen; ein Film zeitlich zu umfangreich ist, um ihn im Rahmen der Mappenprüfung zu sehen; die Ergebnisse von Projekten (z. B. Kunst am Bau) in Form der Mappe nicht angemessen dokumentiert werden können.
Eine grundsätzliche Sonderregelung gilt für das zur Modulgruppe Kunst gehörende Modul »Creative Writing«. Aufgrund seiner spezifischen Binnenlogik erfolgt die Benotung der studentischen Arbeiten nicht in den Modulprüfungen, sondern im Rahmen des jeweiligen Seminars.